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Jockeys, Jockeys

Startet durch: Marian Ziburske (re.) mit Trainer Andreas Wöhler. www.galoppfoto.de - Sabine Brose

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 855 vom Freitag, 28.02.2025

Adrie de Vries, der in den vergangenen Jahren eher ohne festen Kontrakt war, reitet 2025 als Jockey für den Rennstall von Marian Ziburske. “Der Vertrag ist unterschrieben”, berichtete dieser in der vergangenen Woche bezüglich seiner Westminster Race Horses. Es geht dabei vornehmlich um die fünf Pferde, die aktuell bei Andreas Wöhler stationiert sind und die der Niederländer dann auch gelegentlich im Training reiten soll. “Wir wären schon enttäuscht, wenn darunter keine Blacktype-Pferde wären”, fügte Ziburske an. Weiterhin soll de Vries, wenn es die Terminlage erlaubt, in großen Rennen in Osteuropa und Italien reiten, wo der Besitzer inzwischen seinen Lebensmittelpunkt hat. 

Wohl eher nicht betroffen sind die aktuell 18, demnächst 25 Pferde, die Henri-Alex Pantall im französischen Beaupréau für Westminster betreut. “Wir sind in ernsthaften Verhandlungen mit einem in Frankreich ansässigen Spitzenjockey”, berichtete Ziburske. Dabei soll es sich um einen 43 Jahre alten mehrfachen Champion und “Arc”-Sieger handeln. 

Westminster wird in diesem Jahr zusätzlich zu dem Engagement in Hoppegarten als Partner der Dresdner Rennbahn auftreten, zudem 2026 in Cagnes-sur-mer engagiert sein.

 

Leon Wolff, Jockey am Stall von Trainer Henk Grewe, reitet aktuell einmal in der Woche bei Trainer Peter Schiergen aus und wird dann, wenn es denn passt, für den Championtrainer auch im Rennen in den Sattel steigen. Er verstärkt damit die außer Sibylle Vogt etwas ausgedünnte Jockey-Mannschaft am Asterblüte-Stall. Bauyrzhan Murzabayev ist bekanntlich lange außer Gefecht und wird kaum vor dem Spätsommer wieder einsatzfähig sein. Und Andrasch Starke ist gerade erst zu einem lange geplanten, dreimonatigen Japan-Aufenthalt aufgebrochen.  

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Mit zwei Siegen für Gerald Geisler zum Saisonfinale in Cagnes-sur-mer hat sich Bertrand Flandrin, 37, am Dienstag bestens für seinen neuen Posten empfohlen, denn der Franzose wird in diesem Jahr für den Iffezheimer Trainer in den Sattel steigen. Dabei werden natürlich verstärkt die Rennen im Nachbarland ins Auge gefasst. Flandrin hat in Deutschland schon Black Type-Rennen gewonnen. 2024 siegte er in Frankreich in sieben Rennen. 

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Martin Laube, 29, in Röttgen vor geraumer Zeit schon einmal für Markus Klug tätig, ist seit Kurzem neu in der Mannschaft von Trainer Maxim Pecheur. In der Hierarchie der dort tätigen Reiter dürfte er jedoch hinter Martin Seidl anzusiedeln sein. 

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Rene Piechulek hat seinen zweiten Ruf an den Stall von Marcel Weiß vergeben. Das war schon in der Vergangenheit der Fall, sollte auch 2024 seine Wiederholung finden, doch hatte er damals noch einen festen Kontrakt mit Hans-Gerd Wernicke vom Stall Salzburg. Der ist zwar unverändert mit einem größeren Lot bei Trainerin Sarah Steinberg vertreten, doch ist diese inzwischen selbstständig tätig. 

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