2022-06-04, Epsom Downs, 5. R. - The Derby
5 The Derby
- 04.06.2022
- Epsom Downs
Alle Rennen des Renntags - Distanz: 2400m
- Boden: gut
- Blacktype
Gruppe I,
1.800.000 €
3 jährige Hengste und Stuten
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Quoten3,5:1
Platz | Pferd - Tr.: Trainer, Jo.: Jockey - Bes.: Besitzer, Zü.: Züchter | Gewicht/Infos | Gewinn | Toto |
---|---|---|---|---|
1 | Desert Crown (GB) 2019 / b. H. v. Nathaniel - Desert Berry (Green Desert) Tr.: Sir Michael Stoute / Jo.: Richard Kingscote |
58,0 kg | 1.100.000 € | 3,5 |
2 | Hoo Ya Mal (GB) 2019 / b. H. v. Territorries - Sensationally (Montjeu) Tr.: Andrew M. Balding / Jo.: David Probert |
58,0 kg | 410.000 € | 151,0 |
3 | Westover (GB) 2019 / b. H. v. Frankel - Mirabilis (Lear Fan) Tr.: Ralph Beckett / Jo.: Rob Hornby |
58,0 kg | 205.000 € | 26,0 |
5 | Changingottheguard (IRE) 2019 / b. H. v. Galileo - Lady Lara (Excellent Art) Tr.: Aidan P. O'Brien / Jo.: Wayne M. Lordan |
58,0 kg | 51.000 € | 10,0 |
6 | Stone Age (IRE) 2019 / b. H. v. Galileo - Bonanza Creek (Anabaa) Tr.: Aidan P. O'Brien / Jo.: Ryan Moore |
58,0 kg | 25.000 € | 4,5 |
9 | West Wind Blows (IRE) 2019 / b. W. v. Teofilo - West Wind (Machiavellian) Tr.: Simon & Ed Crisford / Jo.: Jack Mitchell |
58,0 kg | 41,0 | |
12 | Piz Badile (IRE) 2019 / db. H. v. Ulysses - That Which Is Not (Elusive Quality) Tr.: Donnacha O'Brien / Jo.: Lanfranco Dettori |
58,0 kg | 10,0 | |
16 | Royal Patronage (FR) 2019 / b. H. v. Wootton Bassett - Shaloushka (Dalakhani) Tr.: Charlie & Mark Johnston / Jo.: Jason Hart |
58,0 kg | 29,0 | |
17 | Walk of Stars (GB) 2019 / b. W. v. Dubawi - Sound Reflection (Street Cry) Tr.: Charles Appleby / Jo.: James Doyle |
58,0 kg | 12,0 |
Kurzergebnis
Richterspruch
Zeit
Rennanalyse
Ist der Sieger im 243. Derby in Epsom ein neuer Superstar der internationalen Szene? Diese Frage wurde nach dem beeindruckenden Erfolg von Desert Crown (Nathaniel) bekannten oder weniger bekannten Experten gestellt. Die einhellige Antwort: Ja. Zumindest steht dieser Hengst erst einmal deutlich über dem Jahrgang in Großbritannien, denn wie er mit der Konkurrenz in Epsom umsprang, das war schon erstaunlich.
Es war der sechste Derbysieg für den 76 Jahre alten Sir Michael Stoute, der erste liegt schon ewig zurück, es war der große Shergar (1981), gefolgt von Shahrastani (1986), Kris Kin (2003), North Light (2004) und Workforce (2010). Shergar (Great Nephew) steht natürlich über allen anderen, andere waren eher durchschnittliche Derbysieger. Wo Desert Crown am Ende einzuordnen ist, wird man sehen. Vorerst gibt es keine konkreten Pläne mit ihm, interessanterweise ist er nicht für den Prix de l’Arc de Triomphe (Gr. I) eingeschrieben worden.
Seinen einzigen Rennbahnauftritt hatte er im vergangenen November in Nottingham, als er zum hohen Kurs von 11:1 über 1700 Meter gewann. Allerdings wurden zu Jahresbeginn wahre Wunderdinge aus dem Training erzählt, hohe Derbywetten waren unterwegs, diese Vorschusslorbeeren löste er dann mit einem Sieg in den Dante Stakes (Gr. II) über 2100 Meter ein. Sein Kurs ging für das Derby auf teilweise 2:1 herunter, was zwar kein Angebot war, aber wer ihn gewettet hatte, brauchte nicht zu zittern. Der 35 Jahre alte Richard Kingscote, der seit geraumer Zeit für Stoute reitet, kam zu seinem bisher größten Sieg im Sattel.
Desert Crowns Vater Nathaniel (Galileo) hat sich natürlich als Vater der großen Enable in die Geschichtsbücher eingetragen. Er hatte bisher fünf Gr. I-Siegerinnen auf der Bahn, Desert Crown ist sein erster Hengst, der auf höchster Ebene gewonnen hat. Nathaniel war in jüngerer Vergangenheit nicht unbedingt ein moderner Hengst für die ganz großen Züchter, seine Decktaxe von 15.000 Pfund ist die niedrigste überhaupt in seiner Zeit als Vererber. Seine Popularität ist jedoch ungebrochen, so deckte er zu diesem Tarif 2021 136 Stuten. Doch waren es mehr und mehr Stuten mit National Hunt-Background, die zu ihm gebucht wurden.
280.000gns. hat Desert Crown als Jährling gekostet, sein Besitzer gehört zur erweiterten Entourage von Scheich Mohammed, in seinen Farben lief vor 18 Jahren schon der Derbysieger Kris Kin (Kris S). Als Racing Manager fungiert der bestens bekannte Bruce Raymond, der auch für die Pferde von Jaber Abdullah verantwortlich zeigt. Die Mutter des Derbysiegers hat dreijährig einmal gewonnen, vier andere Nachkommen waren siegreich, darunter Archie McKellar (Archipenko), Gr. III-Sieger in Hong Kong. Eine zwei Jahre alte Stute hat Al Kazeem als Vater, ein Jährlingshengst Study of Man. Nach hinten heraus handelt es sich um eine starke Juddmonte-Familie mit den erfolgreichen Geschwistern Proviso (Dansili) und Byword (Peintre Celebre), Gr. I-Sieger, Finche (Frankel), Gr. II-Sieger und aktuell der Listensieger Baratti (Frankel).
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