2013-07-20, Curragh, 6. R. - Darley Irish Oaks
6 Darley Irish Oaks
- 20.07.2013
- Curragh
Alle Rennen des Renntags - Distanz: 2400m
- Boden: gut bis fest
- Blacktype
Gruppe I,
400.000 €
3j. u. ält. Stuten
Quoten55:10
Platz | Pferd - Tr.: Trainer, Jo.: Jockey - Bes.: Besitzer, Zü.: Züchter | Gewicht/Infos | Gewinn | Toto |
---|---|---|---|---|
1 | Chicquita (IRE) 2010 / b. St. v. Montjeu - Prudenzia (Dansili) Tr.: Alain de Royer-Dupre / Jo.: John Patrick Murtagh |
232.000 € | 55,0 | |
2 | Venus de Milo (IRE) 2010 / db St. v. Duke of Marmelade - Inchmahome (Galileo) Tr.: Aidan P. O'Brien / Jo.: Seamie Heffernan |
80.000 € | 70,0 | |
3 | Just Pretending (USA) 2010 / b. St. v. Giant's Causeway - Moon Safari (Mr. Prospector) Tr.: Aidan P. O'Brien / Jo.: Joseph O'Brien |
40.000 € | 45,0 | |
4 | Scintillula (IRE) 2010 / b. St. v. Galileo - Scribonia (Danehill) Tr.: Jim Bolger / Jo.: Kevin J. Manning |
16.000 € | 110,0 | |
5 | Riposte (GB) 2010 / b. St. v. Dansili - Rainbow Lake (Rainbow Quest) Tr.: Lady Jane Cecil / Jo.: Thomas Peter Queally |
12.000 € | 33,0 | |
6 | Magical Dream (IRE) 2010 / b. St. v. Galileo - Red Evie (Intikhab) Tr.: Aidan P. O'Brien / Jo.: Michael C. Hussey |
8.000 € | 210,0 | |
7 | Talent (GB) 2010 / F. St. v. New Approach - Prowess (Peintre Celebre) Tr.: Robert M. Beckett / Jo.: Jim Crowley |
4.000 € | 38,0 |
Kurzergebnis
Richterspruch
Zeit
Rennanalyse
Sicher ist es nicht unbedingt an der Tagesordnung, wenn ein noch siegloses Pferd einen Klassiker gewinnt, doch kam Chicquita immerhin mit der Empfehlung einer klassischen Platzierung nach Irland. Dreimal war sie vor ihrem Sieg in den Irish Oaks am Start gewesen. Einmal war sie zweijährig gelaufen, ein dritter Platz sprang dabei heraus. Beim Jahresdebut kam sie zu Fall, als sie in Saint-Cloud in einem Maidenrennen in Führung liegend in die Hecke geriet, doch ihr Trainer sattelte sie danach im Prix de Diane (Gr. I), in dem sie als Außenseiterin den zweiten Platz hinter Treve (Motivator) belegte. Schon dort brach sie in der entscheidenden Phase zur Seite weg, das geschah trotz aller Bemühungen von Johnny Murtagh auch auf dem Curragh, doch konnte sich die Stute gerade über die Linie retten, überstand auch eine Überprüfung der Rennleitung, denn ernsthaft behindert hatte sie niemanden. Ihr Trainer meinte später, dass man sich für die Irish Oaks entschieden habe, da die Stute eine große Steherin sei und die lange Zielgerade deshalb ideal sei. Sein ungewöhnliches Management begründete er damit, dass es sich halt bei Chicquita um eine "top-class filly" handeln würde. So sind jetzt auch der Prix Vermeille (Gr. I) und der Prix de l'Arc de Triomphe (Gr. I) die nächsten Ziele.
Stolze 600.000 Euro hatte sie den Australier Paul Makin als Jährling bei Arqana in Deauville gekostet. Sie ist der Erstling der Prudenzia, die mit dem Prix de la Seine ein Listenrennen in Frankreich gewonnen hat. Nach Chicquita hat sie zwei Stuten von Galileo gebracht, die jetzt Zweijährige war bei Arqana letztes Jahr sogar 1,1 Millionen Euro teuer. Prudenzia ist eine Halbschwester von zwei Siegern, darunter Pacifique (Montjeu), Siegerin im Prix Lutece (Gr. III) und Dritte im Prix de Chaudenay (Gr. II). Die nächste Mutter Platonic (Zafonic) ist Schwester der Lancashire Oaks (Gr. I)-Siegerin Pongee (Barathea) und des gruppeplatziert gelaufenen Lion Sands (Montjeu). Es ist die Familie der dreifachen Gr. I-Siegerin Alexandrova (Sadler's Wells) und der für Andreas Jacobs in den USA auf Listenebene erfolgreichen Julie's Love (Ad Valorem). Es ist eine Linie, die viele gute Pferde mit Stehvermögen gebracht hat, bei Chiquita hat dann auch noch Montjeu seinen Beitrag dazu geleistet. Dieser so herausragende Vererber hat jetzt 22 individuelle Gr.-I-Sieger in der nördlichen Hemisphäre - 18 davon sind Hengste. Und wenn er eine gute Stute gebracht hat, dann ist diese meist nicht gerade frühreif, Chicquita ist da fast schon eine Ausnahme.
- Rennen - International
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Titel 28.02.2014 Korrekturen
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